Feedback – Lass uns darüber reden :)

Feedback – Lass uns darüber reden :)

10.02.2015

Da der letzte Beitrag dem Thema MitarbeiterInnengespräche gewidmet war und ich bei den Tipps unter anderem „das Einhalten der Feedbackregeln“ angeführt habe, möchte ich heute näher darauf eingehen.

Also kommen hier einige Regeln für gutes Feedback:

  • Positiver Rahmen: In der Praxis geht ein positiver Gesamteindruck oft in einzelnen kritischen Rückmeldungen unter, deshalb sollte er immer wieder betont werden.
  • Trennung zwischen Beobachtung und Wirkung: Dadurch hat der Feedbacknehmer die Möglichkeit aus dem Verhaltensfeedback andere Schlüsse zu ziehen als der Feedbackgeber.
  • So konkret wie möglich: Feedback sollte sich auf konkrete, nachvollziehbare Beobachtungen beziehen.
  • Änderungsvorschläge unterbreiten: Feedback ist wirkungsvoller, wenn es mit konkreten, verhaltensbezogenen Veränderungsvorschlägen verknüpft wird.
  • Ich Botschaften: Da Feedback subjektiv ist, sollte es auch so vermittelt werden.

 

Bei der Umsetzung der Regeln ist beispielsweise das 3-W-Schema von Solga & Blickle 2009, hilfreich:

  • Wahrnehmung: Eine oder mehrere konkrete, beobachtbare Verhaltensweisen schildern: „Ich habe wahrgenommen, dass …..“
  • Wirkung: Die Wirkung ausgelöster Emotionen und realer Konsequenzen des Verhaltens aufzeigen: „Dadurch entsteht bei mir der Eindruck, dass …“
  • Wunsch: Positive Verhaltensalternative verdeutlichen: „Ich wünsche mir von Ihnen, dass….“

 

Na dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrer nächsten Feedbackrunde!